WordPress Webseite in Google Discover – So geht´s

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In Deutschland ist Google Discover zwar noch nicht ganz so weit verbreitet wie in den USA, trotzdem kann Discover eine gute Möglichkeit sein, um seinen Content einem breiteren Publikum vorzustellen und mehr Traffic zu generieren. Ein Artikel, der gut platziert in Google Discover angezeigt wird, kann in kürzester Zeit tausende neue Besucher auf die eigene Webseite locken.

In diesem Artikel zeigen wir Dir, wie du Deine Webseite am schnellsten in Google Discover bekommst.

Was ist Google Discover?

Google Discover ist ein personalisierter Newsfeed, der auf Android-Mobiltelefonen entweder unterhalb der Suchleiste angezeigt wird oder bei manchen Smartphones auch mit einem Swipe nach links auf dem Homescreen. Laut sitebuff.com zeigt der Discover Feed Nachrichten und Artikel basierend auf dem bisherigen Suchverlauf des Nutzers an. Das auf künstlicher Intelligenz basierende System lernt mit der Zeit, welche Themen einen Nutzer interessieren und zeigt so Nachrichten an, die relevant sein könnten.

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Quelle: Google Developers

Die eigene Webseite in Google Discover gelistet zu bekommen, kann dabei helfen den organischen Traffic zu vervielfachen und neue Nutzergruppen zu erreichen.

Bevor man eine Aufnahme bei Google jedoch beantragt, sollte man sicherstellen, dass die Webseite die Content Policy erfüllt. Wichtige Punkte sind dabei, dass die Werbung nicht zu störend ist und die Seite keinen gefährlichen, manipulierenden oder sexuellen Content bereitstellt.

Es gibt leider nicht die eine Methode in Google Discover aufgenommen zu werden, daher zeigen wir Euch nachfolgend verschiedene Möglichkeiten.

Stellt sicher, dass Eure Webseite Mobile Friendly ist

Google Discover wird hauptsächlich auf Mobiltelefonen angezeigt, daher ist es zwingend erforderlich, dass Ihr eine einwandfreie mobile Version der Webseite bereitstellt. Vermutlich habt Ihr das aber schon getan, denn Mobile Friendly ist einer der wichtigsten Faktoren der Suchmaschinenoptimierung. Falls jedoch nicht, könnt Ihr am einfachsten ein resposives Theme, wie zum Beispiel Astra, kaufen.

Darüber hinaus sollte Ihr dafür sorgen, dass Eure Webseite möglichst schnell lädt. Die Ladegeschwindigkeit der Webseite ist ebenfalls ein wichtiger Rankingfaktor.

Als letzten Punkt der Tipps rund um „Mobile Friendly“ ist es wichtig, alle Artikel auch in einer AMP-Version bereitzustellen. Manche Themes bieten dazu ein Zusatzplugin. Falls das bei Euch nicht der Fall ist, könnt Ihr auch das offizielle AMP-Plugin nutzen.

Zeigt Inhalte, die relevant für Eure Zielgruppe sind

Google zeigt in Discover den Content an, der relevant für den Nutzer ist. Darüber nachzudenken, welche Themen die eigenen Nutzer interessieren könnten ist daher ein wichtiger Punkt.

Ein gutes Hilfsmittel ist dabei Google Analytics, denn der „Demographics and Interest Report“ zeigt was Eure Nutzer interessiert. So könnt Ihr Euren Content an die Interessen Eurer Nutzer anpassen und auch relevante Videos produzieren.

Aktuelle und populäre Themen aufgreifen

Natürlich sollte Euer Content relevant für Eure Zielgruppe sein. Google selbst empfiehlt aber, dass die Artikel aktuelle Themen behandeln. Daher sollte Ihr möglichst „Trending Topics“ behandeln. Zur Recherche könnt Ihr Google News nutzen, dort findet Ihr aktuelle Nachrichten, die relevant für Euer Themengebiet sind.

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Aber auch Google Trends, ein kostenloses Google-Tool, kann Euch dabei helfen aktuelle Trends schneller zu erkennen.

Nutzt hochwertige Bilder für Eure Artikel

Klar, es gibt jede Menge kostenloser Bilddatenbanken, wie Unsplash oder Pixelio. Da bei Google Discover die Bilder aber sehr wichtig sind, solltet Ihr sehr gute und einzigartige Fotos nutzen. Das steigert auch die Klickrate auf Eure Artikel.

Google empfiehlt Bilder mit mindestens 1200 Pixeln in der Breite in Eure Artikel einzubinden. Darüber hinaus sollten die Bilder über manuell gesetzte Titles und Descriptions verfügen.

Bindet Youtube Video in Eure Artikel ein

Neben Bildern sind auch relevante Videos wichtig für die Suchmaschinenoptimierung und damit auch für Discover. Die Einbindung von thematisch passenden Videos kann die Chancen erhöhen, dass ein Artikel auch wirklich in Discover angezeigt wird. Noch besser ist es, wenn Ihr dazu noch eine Video-Sitemap anlegt. So können Google und andere Suchmaschinen Eure Video besser verstehen und kategorisieren. Die meisten SEO-Tools für WordPress, zum Beispiel All in One SEO, bieten auch die Generierung einer Video-Sitemap an.

Verbessert Eure E-A-T

Die E-A-T ist in SEO-Kreisen eine wichtige Regel um Artikel zu verbessern. Die Abkürzung steht dabei für „Expertise, Authoritativeness und Trustworthiness“. Diese Richtlinien werden von Google benutzt, um zu bestimmen wie wertvoll Euer Content für die Nutzer ist und ob eine bessere Platzierung in den Suchergebnissen gerechtfertigt wäre.

Die Discover Guidelines machen Euch ein paar Vorschläge, wie Ihr Eure Artikel gemäß den E-A-T am besten anpasst. Zum Beispiel könnt Ihr das genaue Veröffentlichungsdatum angeben und Informationen über die Autoren hinzufügen.

Es ist außerdem wichtig, dass Ihr nicht nur alleine Artikel veröffentlicht, ein Team von mindestens drei bis vier verschiedenen Autoren sollte für die Texte verantwortlich sein.

Auch weitere rechtliche Angaben, wie zum Beispiel ein Impressum und eine Seite mit Informationen über die Autoren sowie die Guidelines, sind von Vorteil.

Verwendet Open Graph Titel in WordPress

Um in Google Discover aufgenommen zu werden kann es auch hilfreich sein Open Grpah Titel zu nutzen. In vielen Fällen hat sich gezeigt, dass Google eher dazu geneigt ist die Open Graph Titel für den Feed zu verwenden, statt der H1-Überschrift.

Die Open Graph Metadaten helfen dabei den Content für verschiedene Plattformen und Social Networks passen zu strukturieren. Die meisten SEO-PlugIns bieten dazu auch eine passende Option.

Fazit zu Google Discover

Wenn Ihr möchtet, dass Eure Artikel in Google Discover erscheint, habt Ihr einiges zu tun. Beherzigt Ihr unsere Tipps seid Ihr dem Ziel von mehr Traffic aber schon ein gutes Stück näher.

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