Chuwi AeroBook Pro als Hackintosh

Chuwi AeroBook Pro als Hackintosh 1

Der chinesische Herstellt Chuwi bietet sei einiger Zeit sehr hochwertige und trotzdem preiswerte Modelle in der Ultrabook-Klasse an Das neue AeroBook Pro 15.6″ könnte von der Verarbeitung un der stark verbesserten Hardware einen leistungsstarken Hackintosh abgeben. Wir haben für Euch gecheckt, wie das Chuwi AeroBook Pro im Vergleich zu einem aktuellen MacBook Pro in der 2016er Version abschneidet.

Hardware des Chuwi AerobookPro Hackintosh

Hardware

Herzstück des AeroBookPro ist ein aktueller Intel Core i5 6287U mit einer Iris Graphics 550 Grafikeinheit. Das ist zwar nicht die geballte Grafikpower einer dedizierten Grafikkarte, reicht aber aus um 4K-Videos mit 60FPS ruckelfrei wiederzugeben. Die integrierten 8GB Arbeitsspeicher sind für die meisten Nutzungsszenarien vollkommen ausreichend. Die integrierte Festplatte hat eine Größe von 256GB und kann bei Bedarf über den PCIe-Slot erweitert werden. Der Akku hat mit 60Wh eine ordentliche Größe, gemessen an der kompakten und schlanken Bauweise des Gehäuses mit 15,9mm Dicke und einem Gesamtgewicht von 1,53kg.

Display & Auflösung

Das AeroBook Pro kann mit einem 4K-Display mit 3849 x 2160 Pixeln Auflösung und einer Bildschirmgröße von 15.6 Zoll im 16:9 Format ordentlich punkten. Dabei kommt der Hackintosh auf eine Pixeldichte von 282PPI und liegt damit sehr nahe an der Grenze ab der das menschliche Auge bei einem normalen Betrachtungsabstand keine einzelnen Pixel mehr wahrnehmen kann. Im Vergleich dazu kommt ein gleich großes Display mit FullHD-Auflösung nur auf 141 Pixel pro Zoll und wirkt damit deutlich weniger scharf als das 4K-Display des AeroBook. Der Nachteil ist natürlich, dass eine so hohe Auflösung auch erheblich mehr Rechenleistung zur Darstellung und Ansteuerung der Pixel benötigt. Das zieht natürlich etwas stärker am integrierten Akku. Wer also gerne Filme schaut, Videoschnitt betreibt oder mit Photoshop arbeitet, für den ist ein 4K-Display genau das Richtige.

Die Abdeckung des sRGB-Farbraumes beträgt laut Hersteller Chuwi 100%, ein theoretischer Wert, der ungefähr das bietet was andere Ultrabooks auch bieten können. Mehr ist allerdings für das menschliche Auge auch kaum wahrnehmbar, denn das AeroBook Pro bietet 30Bit Farbtiefe, 10 Bit je Farbkanal, und liegt damit deutlich über der Schwelle von 24Bit (16.777.216 darstellbare Farben) die noch unterschieden werden können.

Vergleich zwischen dem Chuwi AeroBook Pro und dem MacBook Pro 2016

AeroBook Pro 15.6-inchMacBook Pro 15.6-inch) 2016
Display15.6 Zoll15.4 Zoll
Auflösung3840 x 2160 Pixel2880 x 1800 Pixel
Gewicht1.53kg1.82kg
CPUi5-6287Ui7-6700HQ
Taktrate3.1GHz2.6GHz
GPUIris Graphics 550HO Graphics 530
Arbeitsspeicher8GB RAM16GB LPDDR3
Festplatte256GB SSD256GB SSD
erweiterbarJaNein
SystemWindows 10MacOS
Preis$599$2399

Fazit zum Chuwi AeroBook Pro15.6 als Hackintosh

Die Hardware des AeroBook Pro ist schon deutlich leistungsstärker als die des 2016er MacBook Pro und das zu einem Bruchteil des Preises.

Das Display mit 4K-Auflösung und 30Bit Farbtiefe eignet sich sehr gut für mobile Bild- oder Videobearbeitung. Die Verarbeitung ist dank des komplett aus Metall gearbeiteten Gehäuses auf hohem Niveau und macht auch optisch einiges her.

Wie gut sich das Chuwi AeroBook Pro als Hackintosh eignet wird sich nach dem Release in diesem Monat zeigen. Bisher sieht es aber so aus, als bekäme man für umgerechnet etwa 540€ ein leistungsstarkes und sehr portables Ultrabook, dass sowohl von der Hardware als auch dem Display mit einem MacBook Pro mehr als nur mithalten kann.

Werft ab und an mal einen Blick in das Hackintosh-Forum, dort werden nach Release die ersten Berichte über die Kompatibilität erscheinen.

Schreibe einen Kommentar