Metas KI-Bildgenerator ist jetzt als eigenständige Website verfügbar

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Das Unternehmen testet Dutzende neuer KI-Funktionen in Facebook, Instagram und WhatsApp.

Meta hat eine eigenständige Version seines Bildgenerators mit dem Namen „Imagine“ gestartet, während es Dutzende neuer generativer KI-Funktionen in Facebook, Instagram und WhatsApp testet. Der Bildgenerator wurde erstmals auf der Connect-Veranstaltung des Unternehmens im November vorgestellt und war bisher als Teil von Metas KI-Chatbot verfügbar.

Imagine jetzt unter imagine.meta.com erreichbar

Mit einer eigenen dedizierten Website unter imagine.meta.com wird das Tool nun auch außerhalb von Metas Messaging-Apps zugänglich sein. Wie andere generative KI-Tools ermöglicht Imagine es Nutzern, Bilder aus einfachen Texteingaben zu erstellen. Imagine, das auf Metas Emu-Modell basiert, generiert vier Bilder für jeden Prompt.

Die Bilder haben alle einen sichtbaren Wasserzeichen in der unteren linken Ecke, das angibt, dass sie mit Meta AI erstellt wurden. Zusätzlich erklärt Meta, dass bald ein unsichtbares Wasserzeichen-System getestet wird, das „gegen gängige Bildmanipulationen wie Zuschneiden, Farbänderungen (Helligkeit, Kontrast etc.), Screenshots und mehr“ resistent ist.

Neues „Reimagine“-Tool für Meta AI Bilder in Chat-Apps

Für Nutzer, die mit dem Bildgenerator in Metas Messaging-Apps interagieren, führte das Unternehmen außerdem ein neues „Reimagine“-Tool ein, mit dem vorhandene Bilder, die mit Meta AI in Chats mit Freunden erstellt wurden, nachträglich angepasst werden können.

Zugang nur mit Meta-Konto, keine Facebook- oder Instagram-Logins

Interessanterweise erfordert die eigenständige Site für Imagine nicht nur ein Facebook- oder Instagram-Login, sondern ein Meta-Konto, das in diesem Jahr eingeführt wurde, damit VR-Nutzer Quest-Headsets ohne Facebook-Login verwenden können. Es ist derzeit unklar, ob Meta eine eventualle Virtuelle Realität-Anbindung für Imagine plant, aber das Unternehmen hat seine neuen generativen KI-Tools kürzlich genutzt, um seinem Metaverse neues Leben einzuhauchen.

Dutzende neue KI-Funktionen in Messaging-Apps

Meta testet außerdem Dutzende neue generative KI-Funktionen in seinen Apps. Auf Instagram testet das Unternehmen die Möglichkeit, Landschaftsbilder in Portraitbilder in Stories mit einem neuen kreativen Tool namens „Expander“ umzuwandeln.

Auf Facebook wird generative KI bald auch an Orten wie Gruppen und Marketplace auftauchen. Meta testet auch KI-generierte Schreibvorschläge für Feed-Beiträge, Facebook Dating-Profile sowie KI-generierte Antworten für Creators zur Verwendung in Antworten auf Instagram Direktnachrichten.

28 Promi-Chatbots jetzt für alle US-Nutzer verfügbar

Mit den neuesten Änderungen macht Meta auch seine 28 Celebrity-Chatbots für alle Nutzer in den USA verfügbar. Das Unternehmen sagt, es werde ein neues „Langzeitgedächtnis“ -Feature für einige seiner KI-Charaktere testen, damit Nutzer einfacher zu vorherigen Chats zurückkehren und die Unterhaltung dort wieder aufnehmen können, wo sie aufgehört haben. Die Chatbots sind in Instagram, Messenger und WhatsApp verfügbar.

Die Updates unterstreichen, wie Meta versucht hat, generative KI zu einem Kernbestandteil seines Service zu machen, um mit den Angeboten anderer KI-Unternehmen konkurrieren zu können. Mark Zuckerberg sagte Anfang dieses Jahres, dass das Unternehmen generative KI in „jedes einzelne unserer Produkte“ bringen werde.

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