Teclast X98 pro im Test

Das brandneue Teclast X98 pro ist wirklich ein Hammer-Tablet, das so ziemlich alles bietet, was man sich für ein Windows-Tablet wünscht. Als Nachfolger zu, von mir sehr gemochten, Teclast X98 3G bietet das X98 in der Pro Version nochmal einiges mehr.

Teclast X98 Pro

Teclast X98 pro im Test

Design & Verarbeitung des Teclast X98 pro

Vom Design her sieht das Teclast X98 pro dem Vorgänger Teclast X98 Air 2, wirklich extrem ähnlich. Der einzige optische Unterschied ist der gravierte Schriftzug des X98 pro auf der Rückseite. Die Verarbeitung ist, wie schon bei den Vorgängern solide und hochwertig. Das X98 pro liegt gut in der Hand, ist nicht sonderlich empfindlich was Fingerabdrücke angeht.

 Geschwindigkeit und Leistung des Teclast X98 pro

Hier konnte mich das X98 wirklich überzeugen. Der integrierte eMMC Speicher ist von Samsung und schafft sehr gute 140MB/s Lesegeschwindigkeit und 50 MB/s Schreibgeschwindigkeit. Die Werte sind dabei ungefähr auf dem Niveau eine Surface 3, allerdings etwas langsamer als beim Teclast X98 3G.

Der Prozessor ist ein Intel Atom x5 Z8500 (System on a Chip) mit Gen8 GFX Grafikchip. Mit Geekbench erreicht das Teclast X98 pro eine CPU Geschwindigkeit von 910 im Single-Thread Modus und knappe 2780 im Multi-Thread Modus. Die GPU, also Grafikeinheit ist noch etwas schneller und schafft es eine Auflösung von 2550 x 1440 Pixeln bei 60Hz wiederzugeben. Diese Auflösung kann auch flüssig über den HDMI Port an einen externen Monitor ausgegeben werden.
Die Bedienung ist flüssig, keine Ruckler oder Mikro-Ruckler wahrnehmbar.

Die Grafikleistung ist für ein Tablet ganz ordentlich. Mit dem Resident Evil Benchmark wird eine durchschnittliche Framerate von 15 angezeigt, das Teclast X98 im Vergleich schafft hier nur knapp 11 Frames pro Sekunde.

Wer jedoch eine Gamingleistung wie mit einem normalen PC erwartet wird eher enttäuscht sein. CS:Go läuft bei leicht reduzierten Details flüssig und ohne erkennbare Ruckler. Team Fortress 2 läuft auf dem Teclast X98 pro auch noch ziemlich gut und ist absolut spielbar. Dota 2ist bei reduzierten Details auch komplett spielbar, lediglich bei vielen Figuren auf dem Bildschirm kommen ab und an Ruckler. Call of Duty Modern Warfare 2 ist mit reduzierter Auflösung voll spielbar und zeigt nur wenige Ruckler. League of Legends läuft, bis auf wenige Ausnahmen, absolut ruckelfrei.

Display des Teclast X98 pro

Das Display hat, wie schon beim X98 3G eine Auflösung von 2560 x 1440 Pixel Auflösung. Das ist bei 10 Zoll superscharf, einzelne Pixel lassen sich nicht erkennen. Die Helligkeit ist im Innenbereich super, Draußen spiegelt das Display recht stark. Der Betrachtungswinkel ist dank IPS Panel sehr gut.

Die Touchfunktion funktioniert wunderbar, verzögerungsfrei und auch unter Windows 10 sehr exakt. MultiTouch ist natürlich mit dabei.

Akkulaufzeit

Bei der Akkulaufzeit liegt das Teclast X98 Pro ungefähr gleichauf mit dem Vorgänger. Jedoch muss man hier die bisher recht schlechte Optimierung von Windows 10 was das Batteriemanagement angeht beachten, eventuelle lässt sich da in Zukunft noch etwas mehr rausholen.

Fazit zum Teclast X98 pro Test

Meiner Meinung nach ist das Teclast X98 pro ein wirklich gutes und leistungsstarkes Tablet, das trotzdem preislich sehr erschwinglich ist. Sehr gutes Display, gute Verarbeitung und sehr gute Leistung machen unter Windows 10 einfach Spaß. Von uns eine klare Empfehlung!

Momentan ist das Teclast X98 pro nur über den Import aus China erhältlich, als Händler können wir dabei Banggood empfehlen, die sowohl von der Versandzeit als auch von Service super sind.

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6 Antworten

  1. Oscar sagt:

    Ich habe das X98 pro im Einsatz.
    Als erstes habe ich Android gelöscht. Windows auf 32 GB geht zwar, aber wozu dann Windows? Natürlich will man dann auch MS-Office und vielleicht noch einige Windows Programme installieren und dann sind 32 GB schnell zu wenig. Also das Tablett komplett platt gemacht, formatiert und Windows (Pro) darauf. Eigentlich kommt es mit einer Lizenz für die Home Version geliefert aber für 20€ kauft man sich ein Pro Lizenz. Kann man gleich verschlüsseln sollte man es dann doch verlieren.
    Bei der ersten Installationsversuch wurde nicht die ganze Platte gelöscht (Recovery Partition gelassen) und das war keine gute Idee. Das Windows stürzte regelmäßig ab, das Touchscreen funktionierte nicht richtig und es war manchmal nicht zu booten. 3 Maßnahmen halfen.
    1: die Platte völlig löschen und vom Windows einrichten lassen.
    2: reduziere die maximale Prozesserleistung auf 80% und stelle die Minimal auf 5%. Es gab Berichte, dass Spitzenleistungen den Akku in den Knien zwingen könnten. Umgekehrt, das runter Regeln verlängert den Laufzeit wenn man mal kurz nichts macht.
    3) installiere die Kamera nicht. Es gab “Gerüchte” dass die Kameratreiber das Touchscreen durcheinander bringen könnte. Da ich sowieso immer ein Telefon dabei habe, wozu brauch ich dann den Kamera überhaupt? Wollte dieses Thema deswegen nicht weiter nachforschen denn sollte das Gerücht sich bestätigen, dann könnte es wieder viele Stunden Unproduktivität an sich ziehen für eine Funktion die nicht gebraucht wird.

    Mit diesen 3 Maßnahmen habe ich jetzt ein stabiles, leichtes und noch immer performantes Tablet. Trotz Herstellerangaben , dass nur 64 GB SD Karten akzeptiert werden 128 GB Karten problemlos von Windows erkannt. Wahrscheinlich hat das vorinstallierte Android ein Problem mit großen Karten und wurde die Grenze der Speicherkarte deswegen reduziert. Entsprechende Google-Einträge sind vorhanden. Eine SD Karte lässt sich jedoch nicht gedankenlos für Speicherfressende Anwendungen benutzen. Outlook Ost-Dateien gehören da z.B. nicht weil die Geschwindigkeit einfach viel zu gering ist. Somit werden aus 64 + 128 nicht einfach 188 GB insgesamt. Es bleiben einfach 64 plus 128.

    Ein wichtiger Vorteil mit einigen Nachteilen inklusive sollte noch erwähnt werden. Das Gerät lässt sich mit einem MicroUSB-Anschluss laden. Ja, die gleiche als für dem Smartphone. Das ist wunderbar, da bei manchen Tablets das Ladegerät mehr Platz als das Tablett einnimmt. MicroUSB gibt es überall, spätestens wenn man auch schon ein Ladegerät fürs Telefon dabei hat. Die 2 A Ladestrom die man aus gute USB-Quellen ziehen kann reichen gerade muss man eingestehen. Aufladen dauert doch etwas länger und wenn man gleichzeitig damit arbeitet dann kommen einige Prozentpunkten pro Stunden dazu aber vom richtiges Laden ist dann kaum zu sprechen. Eher von Entladenverhinderung. Trotzdem, wenn man sich bedenkt, dass USB Anschlüsse gerade unterwegs immer mehr verfügbar sind, z.B. in Flugzeuge, Autos, Hotels, „bei Freunden“ etc., ist diese Ladetechnik unglaublich praktisch. Es spart Gewicht, gibt Flexibilität und verhindert Elektromüll und wenn ich damit öfter (lese: überall) laden kann ist die längere Ladezeit auch kein Problem.
    Es ist leider auch der einzige USB-Anschluss. Ein Kabel um aus dem MicroUSB ein normaler USB-Hostanschluss zu machen ist dabei, jedoch lädt es nicht wenn ich es als USB-Host nutze. Somit hat man in der Standardausstattung die Wahl zwischen z.B. Mausanschluss oder Laden aber nicht gleichzeitig. Den Bios ist dazu nur über F7 am Tastatur erreichbar und damit auch nur durch den gleichen USB-Host-Anschluss. Es werden MicroUSB-Kabel verkauft die alles vereinen: Laden und USB-Hostanschluss. Jedoch sind die Erfahrungsbericht recht diffus und variieren inhaltlich von Exzellent bis zu Tabletzerstörung. Das Tablet erzeugte bei mir buchstäblich mehr Wärme als diese Erfahrungsberichte.
    Windows Tablet brauchen ab und zu doch ein Maus oder Stift und eigentlich sollte mit dem Tablet gleich ein Bluetooth Tastatur und Bluetooth Maus kaufen. Z.B. der RADOO Maus für 20€ funktioniert einwandfrei und erst dann hat man ultimative Reiseleichtigkeit und ein vollwertige PC in einem.

    Insgesamt ein preiswertes Windows Tablet für diejenige die eine leichte Reisebegleitung mit Windows brauchen.

  2. Matthias sagt:

    Hi Markus,
    ich habe leider keinen Digitizer da um das testen zu können.
    Aber eigentlich sollte das Problem mit der Hand auf dem Gerät ja durch die entsprechende App lösbar sein. Bei den Digitizern hast du vollkommen rechtz. Die gibt es in der Regel nur mit diesen dicken Spitzen.
    Du kannst Dir aber mal den JotPro 3 oder 4 anschauen. der hat statt des “Knubbels” unten eine transparente Auflagefläche die an einer feinen spitze befestigt ist. Damit kann man recht präzise Zeichnen und/oder schreiben. 🙂

  3. markus sagt:

    Hallo,
    bin auf der suche nach etwas ähnlichem für die Uni.
    Ist es denn möglich mit diesem Gerät, ähnlich wie mit dem Surface, handschriftliche Notizen anzufertigen (z.B. mit One Note)?
    Ich gehe mal davon aus, dass das Gerät kein Digitizer hat. Es wird also vermutlich darauf reagieren, wenn man beim schreiben die Hand darauf ablegt oder?
    Und die Eingabe benötigt sicherlich auch, wie bei kapazitiven Touchscreens üblich, eine gewisse größe der Stiftspitze um zu reagieren?
    Das würde es nämlich bereits disqualifizieren.

    Ansonsten netter Artikel 🙂

  4. Matthias sagt:

    Hi Ralf,

    vielen Dank für Deinen ausführlichen Kommentar und auch die (berichtigte) Kritik. Ein Teil meiner Informationen stammt tatsächlich von Techtablets, viele andere vom Hersteller direkt und einigen Foren. Ein Backlink zu Techtablets wäre daher wirklich sinnvoll, daher werde ich ihn ergänzen.

    Für das Display kann ich Dir eine “tempered glass” Schutzscheibe empfehlen. Die habe ich für mein altes X98 3G gekauft und bin damit sowohl von der Kratzsicherheit als auch von der Bedienbarkeit.

  5. ralf sagt:

    Hallo Mathias,
    auch von mir erstmal ein Danke für den Artikel und die Zeit… Woher hast du die Daten? Mir fehlt eine Quellenangabe… So wie es für mich aussieht hast du eine Zusammenfassung von Techtablets und seinen YouTube Videos gemacht. Wenn du selbst ein stolzer Besitzer bist, darfst du es natürlich gerne reinschreiben und uns mitteilen 🙂 Meins ist heute angekommen und ich wollte wissen wie lange der Akku hält da mir die Anzeige 2 Stunden und 15min anzeigt… mit 25prozent displayhelligkeit und dem battery saver zeigt er jetzt immerhin ca. 4,5 stunden. Ich schreibe das weil unter deiner Kategorie Akku leider keinerlei Informationen abzulesen sind. Wieviel mAh??? Und wie lange er hält… Es fehlt die Angabe wie lang das Vormodel hält wenn du es vergleichst…. Ansonsten schätze ich dein Beitrag sehr 🙂 Vielleicht noch als Ergänzung… Bei mir kam es mit Dualboot Funktion an. Android 5 und Windows 10. Beim starten kann ich mir aussuchen was er booten soll… Im jeweiligem OS ist dann eine APP in der man das Gerät mit einem klick Neustartet in das jeweilige andere OS…

    Wichtig: Das Display ist sehr kratzt empfindlich. Bei Auslieferung ist eine schutzfolie drauf die eigentlich ganz super ist… Matt gegen sonnen einstrahlungen…hab nur eine kleine lasche mit der schere angeschnitten…

    Kamera… unter Android versagte der autofokus… in Windows ging’s… für Schnappschüsse okay – jedes Handy macht bessere Fotos…

    Ich bereue es nicht das Spielzeug gekauft zu haben 🙂 Bitte nimm meine Kritik nicht böse auf… viele grüsse Ralf

    Ps @ Beni
    Auf YouTube gibt es mehrere Videos von techtablets zu dem Tablet oder ein ausführlicher Test auf der inet Seite von techtablet, einfach googlen 🙂

  6. Beni sagt:

    Als aller erstes Danke für den Artikel. Bin gerade auf der Suche nach einem Tablet, bisher wurde mir nur Samsung empfohlen, das hört ich aber auch sehr gut an. Wäre super wenn man es sich irgendwo vor Ort anschauen könnte.

    Gruß
    Beni

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