Chancen und Risiken der Vernetzung

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Internet der Dinge (IoT)

Weiterentwickelte Techniken der Vernetzung erlauben sowohl in der privaten Umgebung als auch in der Geschäftswelt mit einer immer höheren Geschwindigkeit die Übertragung der Daten. In Verbindung mit verbesserten Empfangsgeräten lässt sich damit auch die Qualität der Daten steigern. Personen können von fernab Maschinen Befehle erteilen. So ist es mittlerweile möglich, von unterwegs mit einer auf dem Smartphone entsprechenden App, die Mikrowelle zu programmieren oder auch die Haustemperatur in der Abwesenheit zu regeln. Davon abgesehen, können Maschinen auch untereinander kommunizieren. Ermöglicht wird dies durch das Internet der Dinge (IoT für Internet of Things). IoT-Systeme vereinen einzelne Geräte, Datenbanken und Gateways, welche mehrere Netzwerke miteinander verbinden. Das grundlegende Prinzip, nach dem dieses Modell arbeitet, ist ein Zusammenwirken von vernetzten Komponenten wie Steuereinheiten, Sensoren und Aktoren. Letztere wandeln elektrische Impulse in Druck, Bewegung und Temperatur um.

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Steuerung der Haushaltsgeräte durch verschiedene Endgeräte. (Image by macrovector on Freepik)

Welche Gefahren lauern in der „Schönen neuen Welt“?

Die totale Vernetzung soll das Leben angenehmer gestalten. Nun ist es aber oftmals so, dass eine im Prinzip gute Idee oder Sache auch eine Kehrseite der Medaille hat. Wer zum Beispiel in den sozialen Medien unterwegs ist, sollte sehr genau achten, was er über sein Privatleben veröffentlicht. Denn nicht nur enge Freunde haben dann eventuell Informationen zur Hand, die nie hätten preisgegeben werden dürfen, sondern vielleicht sogar auch zukünftige Arbeitgeber. Aber letztendlich ist hier zumindest jeder selbst dafür verantwortlich, auf seine persönlichen Daten achtzugeben (gut erklärt auf dem ExpressVPN Blog). Im Gegensatz dazu werden die Datenpakete durch die Technik der Internet der Dinge nun aber automatisiert übermittelt. Mit der Komplettvernetzung bis in den privaten Bereich hinein besteht die Möglichkeit, aufgrund der automatischen Speicherung der Daten, ein Bewegungsprotokoll eines Nutzers zu erstellen. Das wäre beispielsweise der Fall bei einem vernetzten Fahrzeug. Verschiedene Sensoren, Radar-, Ultraschall- und Videosensoren in Kombination mit dem Global Positioning System (GPS), messen mit einer hohen Genauigkeit die Koordinaten (also den Aufenthaltsort) zu einer bestimmten Zeit. Durch sogenannte „over the air updates“ („OTA“) wird das Vehikel von außen, wie der Name schon sagt, geupdatet. Somit erhält der Begriff „Autonomes Fahren“ eine ganz neue Bedeutung.

Zukunftsaussichten

Die Zukunft sieht so aus, dass durch den Ausbau des 5G-Netzes, dem Einsatz sogenannter Edge-Computer, welche eine Datenverarbeitung direkt am teilnehmenden Gerät erlauben, sowie der Nutzung von KI (Künstlicher Intelligenz) eine Effizienzsteigerung der Internet der Dinge eintreten wird. Weiterentwicklungen kulminieren im Internet of Robotic Things (IoRT) oder Internet of Medical Things (IoMT). Bei ersterem kommunizieren Roboter untereinander in einem digitalen Netzwerk und lernen aktiv voneinander. Das zweite Modell betrifft die Vernetzung von Systemen und Dienstleistungen im Gesundheitswesen. Dort sollen vor allem standortunabhängige Online-Therapien weiterentwickelt werden, mit Unterstützung von App-gesteuerten Lerninhalten.

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Künstliche Intelligenz als helfende Hand? Man wird sehen. (Photo by Possessed Photography on Unsplash)

Fazit

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass mit technischen Neuheiten auch neue Herausforderungen entstehen, die es zu lösen gilt. An erster Stelle ist da die Datensicherheit zu nennen. Dahingehend müssen in Zukunft einheitliche Standards entwickelt werden hinsichtlich der Datenübertragung als auch deren Speicherung. Zudem darf ein Zugriff nur durch eine Sicherheits-Authentifizierung erlaubt sein, um beispielsweise die Steuerung einer Überwachungskamera durch Dritte zu verhindern, wie im Blockbuster „Mission: Impossible“ mehrmals bewundert werden konnte. Eine weitere Herausforderung besteht bei der Kompatibilität verschiedener beteiligter Komponenten untereinander. So sind bestimmte Programmierlösungen noch immer nicht kompatibel mit allen Endgeräten.

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