85% aller Bitcoins wurden geschürft – Was nun?

Bitcoin

Der heutige Tag ist ein ganz besonderer in der Crypto-Welt, denn 85% aller möglichen Bitcoins wurden bereits geschürft. Der Rest der Bitcoins, 3,15 Millionen um genau zu sein, wird über die nächsten 120 Jahre mit stetig steigendem Schwierigkeitsgrad erhalten werden können.

Es war ein cleverer Einfall von Bitcoin-Erfinder Satoshi Nakamoto, die maximale Anzahl aller möglichen Bitcoins zu limitieren, denn dies sorgt dafür, dass keine Inflation stattfinden kann. 21 Millionen werden es sein, wenn die restlichen Bitcoins in den nächsten 100 Jahren geschürft werden.

Am Donnerstag wurde nun der 17.850.000 Block gefunden, doch das ist für Miner keine gute Nachricht, denn mit jedem neuen Block steigt nicht nur der Schwierigkeitsgrad, sondern es werden auch weniger Bitcoins als Belohnung ausgeschüttet.

Nach jedem210.000sten Block wird die Belohnung für das Finden neuer Blöcke halbiert. Das ist not wenidig um einerseits einen stetigen Strom neuer Bitcoins zu gewährleisten, andererseits um die immer weiter verbesserten Miner und aktuellste Hardware zu kompensieren.

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Zur Zeit erhält der Miner, der einen neuen Block findet 12,5 Bitcoins, einer Prognose nach, wird das nächste “Halving”, wie es in der Community heisst, Mitte Mai 2020 stattfinden. Dann erhält der Finder eines neuen Blcokes nur noch 6,25 Bitcoins.

Sobald der letzte Block gefunden wurde, gibt es auch keine Belohnung und damit keinen Anreiz für das Mining mehr. Dann ist es nur noch möglich, so hat es Nakamoto in seinem Whitepaper vorgesehen, die Miner mit Transaktionsgebühren für das Bestätigen zu belohnen. Doch bis dahin ist es, selbst bei konstant verbesserter Hardware noch viele Jahrzehnte hin.

1 Comment
  • Alexandra

    Sehr interessant. Der Bitcoin war ja immer schon ein umstrittenes Thema. Es ist einfach erstaunlich wie der Bitcoin in den letzten Jahren nach oben geschossen ist. Andere unseriöse Firmen haben versucht das Konzept des Bitcoins zu kopieren, aber sind damit wieder aus welchen Gründen auch immer von der Bildschirmfläche verschwunden. Vielleicht gibt es ja bald eine Alternative zum Bitcoin.

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