Laut Goldman Sachs: Ethereum besser als Bitcoin

Laut Goldman Sachs: Ethereum besser als Bitcoin 1

Die Investment Banker von Goldman Sachs, einer Finanzinstitution mit höchster Integrität teilt in einer Investorennotiz mit, dass Ether große Chancen habe Bitcoin als dominanteste Kryptowährung in den Schatten zu stellen.

Bitcoin gilt als Vorreiter einer ganzen Generation digitaler Währungen und ht es längst in den Mainstream geschafft. Einst als hauptsächlich als Zahlungsmittel für halbseidene Geschäfte genutzt, hat es der Bitcoin längst geschafft in der Finanzwelt Fuß zu fassen. Doch könnte sich der initiale Vorteil von Bitcoin in den nächsten Jahren totlaufen und Platz für technisch interessantere Dgitalwährungen schaffen. Besonders Smart-Contracts könnten in der Zukunft von großem Interesse sein und gerade die bietet das Bitcoinsystem nicht an.

Ethereum technisch vor Bitcoin

Diese spannende Prognose stammt nicht von einem Twitter-Nutzer oder Crypto-Enthusiast Elon Musk, sondern von den Finanzexperten Goldman Sachs. In einer Notiz an Ihre Kunden gehen sie sogar soweit und prognostizieren eine Vorreiterrolle für Ethereum in den nächsten Jahren.

Ein wichtiger Grund dafür ist, dass sich Ethereum technisch stetig und schnell weiterentwickle und im Bereich der dezentralen Finanzinstrumente (Defi) sogar die Marktführerschaft besitzt. Auch die in der letzten Zeit sehr populär gewordenen NFTs (Non-fungible Tokens) setzen vor allem auf Ethereum. Aufgrund dieser technischen Dominanz sei es sehr wahrscheinlich, dass sich Ethereum auf längere Sicht zu einer der dominierenden Kryptowährungen entwickeln könnte.

Der Investorenbrief, der teilweise über Twitter veröffentlicht wurde, hat damit das Potenzial den Ethereum Kurs kurzfristig stark zu unterstützen und den negativen Abwärtstrend des Bitcoin zu beschleunigen. Doch ist der Bitcoin Code damit bereits geknackt?

Goldman Sachs schreibt, dass eine Plattform ihre dominante Position schnell dadurch verlieren könnte, dass sie sich nicht genug an die Bedürfnisse der Nutzer und den technischen Fortschritt anpasse. Dass dies ein ganz reales Schicksal ist, zeigen viele frühere Branchenriesen, die heute nahezu keinerlei Bedeutung mehr haben. Wer kennt noch MySpace? Das einst führende soziale Netzwerk hat längst den Kampf gegen Facebook verloren. Doch auch Facebook verliert seine dominante Marktposition immer mehr an technisch agilere Konkurrenten. Ein ähnliches Schicksal ereilte bereits Netscape, AOL oder auch Nokia.

Zwar wird dem Bitcoin gerne die Stabilität durch die Verknappung bescheinigt, dies werten die Experten von Goldman Sachs jedoch nicht als Erfolgsgarant. Eine künstliche Verknappung sei nicht für den Erfolg einer Kryptowährung ausschlaggebend. So zeigte es sich in den letzten Wochen gerade bei der Spaßwährung DogeCoin.

Auch die Transaktionsgeschwindigkeit sei ein wichtiger Erfolgsfaktor. Ist diese ein Flaschenhals bei Bitcoin, mit lediglich 7 Transaktionen pro Sekunden, kann hier Ethereum mit 3000 Transaktionen auftrumpfen. Gemessen an technisch theoretisch möglichen 65000 Transaktionen bei klassischen Dienstleistern wie Visa ist dies zwar gering, kommt aber durchaus in einen praxistauglichen Rahmen.

Auch im Bereich des Vertrauens kann Ethereum Punkten, denn personenbezogene Daten können sicher und gleichzeitig dezentral gespeichert werden. Dies wäre vor allem für die Speicherung und Fälschungssicherheit sehr sensibler Informationen, wie zum Beispiel medizinischer Daten, sehr wichtig. Schon jetzt setzen weltweit viele Regierungen bei ihren digitalen Impfpässen auf Blockchain-Lösungen.

Bitcoin noch deutlich voraus

Momentan liegt der Wert der Digitalwährung Bitcoin mit knapp 40.000 US-Dollar aber noch weit vor Ether mit nur rund 2.800 US-Dollar. Bei der Gesamtkapitalisierung ist dieser Abstand aber schon deutlich geringer. In den letzten Monaten konnte Ethereum hier deutlich an Boden gewinnen.

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