Digitalwährungen per App kaufen – Apps im Vergleich

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Apps machen das Leben einfacher und der Leitspruch „Es gibt eine App für jeden Einsatzzweck“ ist in der heutigen Zeit wahrer denn je. Auch beim Kauf von Kryptowährungen können Apps das Leben wesentlich einfacher machen. Viele Krypto-Anbieter bieten eigene Apps an um das Trading zu erleichtern und auch mobil auf Kursschwankungen zu reagieren. Die Anzahl der brauchbaren Apps ist bislang recht überschaubar, doch zwischen den einzelnen Anbietern gibt es einige Unterschiede, die für Anleger entscheidend sein können.

Krypto-Apps im Vergleich

Binance

Wie weltgrößte Kryptobörse der Welt, das auf Malta ansässige Unternehmen Binance, bietet seinen Kunden eine komfortable App um Kryptowährungen zu kaufen, traden und verkaufen. Bereits seit 2017 aktiv strebt das Unternehmen mit dem Binace Coin (BNB) mittlerweile sogar an die (Krypto)Börse. Neben der eigenen Kryptowährung können Anleger mehr als 150 digitale Währungen direkthandeln. Neben der App ist der Handel auch über den Webbrowser möglich. Nach der Registrierung, für die auch ein Identitätsnachweis erforderlich ist, können Anleger die gewünschten Kryptowährungen via Kreditkarte oder Debitkarte kaufen. Möchte man direkt von anderen Anlegern kaufen, ist auch eine Überweisung möglich. Die Binance-App bietet alle Funktionen, die auch über die Weboberfläche möglich sind und hat in den Appstores überwiegend positive Bewertungen. Kritik gibt es jedoch am Binance Kundenservice, der oft sehr träge reagiert.

Gebühren: Binance nimmt eine Handelsgebühr von 0,1 Prozent und ist damit einer der günstigsten Anbieter.

Bison

Die von der Börse Stuttgart programmierte App Bison ist nur als App erhältlich, eine Weboberfläche gibt es nicht. Im Vergleich zu Binance ist die Auswahl der handelbaren Kryptowährungen deutlich geringer. Bislang sind lediglich Bitcoin, Bitcoin Cash, Ethereum, Ripple und Litecoin zum Trading verfügbar.
Die App bietet alle wichtigen Funktionen zum Trading, Neukunden können nach der Anmeldung und Verifizierung direkt Geld auf das Verrechnungskonto einzahlen und loslegen. Zudem steht die Börse Stuttgart mit einem deutschen Standort für Sicherheit und Verlässlichkeit.

Gebühren: Bison hat eine Handelsgebühr von 0,75 Prozent und ist damit deutlich teurer als Binance.

Bitcoin Equaliser

Noch recht neu auf dem Markt ist die Bitcoin Equaliser App. Neben einer kostenlosen Registrierung bietet die App umfassende Marktanalysen und Unterstützung beim Handeln. Erfahrungen sind bisher nur wenige vorhanden, bisher sieht die App aber vielversprechend aus.

Gebühren: Der Anbieter erhebt keine Gebühren bei der Ein- oder Auszahlung, jedoch ist eine Mindesteinlage von 250 Euro erforderlich.

Bitwala

Bitwala ist mehr als nur eine Handelsplattform. Mit eigener Debitkarte, eigenem Bankkonto und integrierte Wallet macht es Bitwala besonders Einsteigern einfach in Kryptowährungen zu investieren. Jedoch ist die Auswahl der handelbaren Coins auf Bitcoin und Ethereum beschränkt. Fans von Altcoins gehen sind hier also definitiv nicht richtig.

Gebühren: Für den Handel mit Bitcoins werden bei Bitwala Geühren in Höhe von 1 Prozent zuzüglich einer Transaktionsgebühr von 1 Euro je Order fällig.

Coinbase

Coinbase ist eine der bekanntesten Kryptobörsen und hat mittlerweile sogar den Börsengang hinter sich. Mit knapp 34 Kryptowährungen bietet sie zwar weniger Auswahl an Binance, lässt aber auch Investitionen in die größeren Altcoins zu.

Gebühren: Ein Trade bei Coinbase kostet 1,49 Prozent Gebühren. Wer per Kreditkarte handeln möchte, zahlt sogar 3,99 Prozent. Das macht Coinbase zu einer der teuersten Börsen.

Etoro

Die Online-Trading-Plattform Etoro ist bereits seit vielen Jahren im Geschäft und hast das so genannte Copy Trading bekannt gemacht. Bei dieser Investmentstrategie können Anleger die Trades erfolgreicher Trader kopieren. Etoro listet 16 Digitalwährungen , unter anderem Bitcoin IOTA, Ripple und Ethereum.

Gebühren: Das Trading auf Etoro kostet unterschiedliche Gebühren, die je nach Coin verschieden sind. Bitcoin-Trades kosten 0,75 Prozent, bei Ethereum sind es 1,90 Prozent.

Justtrade

Ein ähnliches Konzept verfolgt der deutsche Anbieter Justtrade. Auch hier können Investoren neben Digitalwährungen auch traditionelle Aktien handeln. Justtrade bietet insgesamt fünf verschiedene Währungen an, darunter Bitcoin, Bitcoin Cash, Ethereum, Litecoin und Ripple. Im Gegensatz zu klassischen Kryptobörsen spekulieren Anleger jedoch nur auf den Kurs und erwerben nicht die eigentlichen Coins.

Gebühren: Die Gebühren sind auch hier von Coin zu Coin unterschiedlich und betragen mindestens 0,3 Prozent.

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