Bitcoin Aktien kaufen – So geht´s richtig

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Bitcoins sind seit vielen Jahren ein absoluter Hype und haben sich von einem Nischeninvestment zu einer echten Alternative zu traditionellen Aktien entwickelt. Doch schrecken die hohe Volatilität und die Hürden beim Kauf noch viele Anleger von einem Investment ab. Wer trotzdem vom Bitcoin profitieren möchte und nicht allzuviel riskieren möchte, kann in eine Bitcoin-Aktie investieren. Wir zeigen wie es einfach geht.

War Bitcoin in seinen Anfängen noch ein absoluter Exot, tummeln sich mittlerweile tausende Kryptowährungen im Internet. Manche davon innovativ und mit klarem Nutzen, andere eher Spaß-Währungen wie der DOGEcoin. Mit einem Investment in eine Digitalwährung lässt sich sehr schnell viel Geld verdienen, aber genauso schnell alles verlieren. Wer vom Boom der Krypto-Währungen profitieren möchte, aber nicht ständig die Kurse im Blick behalten kann, für den könnte ein Investment in Bitcoin-Aktien oder Bitcoin-ETF einen Blick wert sein. Dabei kann zum einen in die hinter den Digitalwährungen stehenden Firmen investiert werden, zum anderen aber auch in Hardware-Hersteller, die die nötige Ausstattung für Miner liefern.

Was sind Bitcoin-Aktien?

Wer vom Prinzip der Digitalwährungen überzeugt ist, aber nicht direkt in den volatilen Markt der Kryptowährungen investieren möchte, kann stattdessen in eine der vielen Bitcoin-Aktien investieren. Dabei handelt es sich um Unternehmen, deren Geschäft sich entweder nur um das Thema Bitcoin dreht, oder um Unternehmen, die Ausrüstung und Hardware für den Betrieb der Plattformen bereitstellen. Zur letzteren Kategorie gehört zum Beispiel AMD oder Nvidia, deren Grafikkarten zum Bitcoin-Mining unerlässlich sind. Ein dritter Weg ist das Investment in Plattformen wie Bitcoin Evolution oder Elite Trading, die einem viele der Einstiegshürden leichter machen.

Die deutsche Bitcoin-Aktie: Bitcoin Group

Auch wenn wir Deutschen nicht gerade als Vorreiter digitaler Technologien gelten, wurde auch hier das Potenzial von Digitalwährungen frühzeitig erkannt. Die Bitcoin Group mit Sitz im nordrhein-westfälischen Herford ist eine Holding, die sich auf innovative Technologien und Geschäftsmodelle im Bereich der Digitalwährungen spezialisiert hat. Sie betreibt über Ihre Tochterfirma, die Bitcoin Deutschland, den einzigen zugelassenen Handelsplatz für digitale Währungen in Deutschland. Trader können hier verschiedene Kryptowährungen, darunter Bitcoin, Bitcoin Cash, Bitcoin Gold oder Ethereum, handeln. Darüber hinaus ist sie an weiteren wichtigen Firmen wie der Wertpapierhandelsbank Futurum und der Sineus Financial Services beteiligt. Investoren können über ein Investment in die Aktie der Bitcoin Group ein breit gestreutes Portfolio im Bereich der Kryptowährungen aufbauen. Das bietet einen guten Kompromiss aus Risikostreuung und Renditemöglichkeit. Doch auch die Aktie der Bitcoin Group ist nicht frei von Volatilität. Ihren Höchststand 2017 erreichte sie mit gut 90 Euro, legte dann aber eine längere Talfahrt auf bis zu 13 Euro hin. Mit der anhaltenden Boom der Digitalwährungen stieg Ihr Kurs wider stark auf 70 Euro und pendelt sich momentan bei etwa 50 Euro ein.

In die Profiteure des Krypto-Booms investieren.

Aber auch ohne ein direktes Investment in das Umfeld der Kryptowährungen lässt sich mit Aktien eine gute Rendite erzielen. Nvidia, einer der größten Entwickler von Grafikprozessoren (GPUs) und Chipsätzen für Computer hat vom Aufstieg der digitalen Währungen stark profitiert. Waren früher Grafikkarten primär für Gamer gedacht, entdeckten schnell Bitcoin-Miner die starke Rechenpower. Zeitweise war der Markt der Grafikkarten, die auch für das Mining von Kryptowährungen genutzt werden konnten vollkommen leergekauft. Nvidia reagierte und entwickelte spezielle, auf die Bedürfnisse von Bitcoin-Minern abgestimmte Grafikkarten. Dies sicherte dem kalifornischen Unternehmen in den letzten Jahren ein konstantes Wachstum, dass sich auf im Aktienkurs zeigte. In der zweiten Jahreshälfte brach der Aktienkurs einen Rekord nach dem anderen, ist dabei aber nicht vollständig von der Entwicklung der digitalen Währungen abhängig. Aber auch Mitbewerber wie AMD oder der Zahlungsdienstleister Square konnten von der steigenden Beliebtheit der Kryptowährungen profitieren.

Mehr als nur eine Aktie: Bitcoin-ETFs

Klassische ETFs haben in den letzten Jahren ebenfalls einen regelrechten Boom erfahren, versuchen sie doch durch breite Streuung und Diversifikation das Investitionsrisiko zu senken. In Wahrheit sind Bitcoin-ETFs jedoch keine klassischen ETFs (Exchange-Trade-Funds) sondern so genannte ETNs (Exchange Traded Notes). Die auch als Inhaberschuldverschreibung bekannten Bitcoin-ETNs bildet die Preisentwicklung der Bitcoins ab, ist dabei aber zu 100 Prozent mit physischen Bitcoins hinterlegt. Im Bereich der Gold-Investments ist dies bereits seit Jahrzehnten eine beliebte Anlagemöglichkeit. Der Vorteil ist hier, dass der Anleger sich nicht mit dem Anlegen und sichern einer eigenen Wallet beschäftigen muss um direkt von steigenden Bitcoin-Kursen zu profitieren.

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