Arcade-Spiele und Arcade-Slots – ein spaßiger Zeitvertreib mit Retro-Touch

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Wahrscheinlich hat die jüngere Generation, die es gewohnt ist, Spaß mit Computerspielen und Spielekonsolen zu haben, keine Ahnung, was Arcade-Spiele sind. Es gab jedoch Zeiten, in denen junge Leute eifrig in Einkaufszentren und Restaurants gingen, um diese ungewöhnliche Unterhaltungsmöglichkeit zu genießen. Die Era der Arcade-Spiele begann Ende der 1970er hielt bis Mitte der 1980er Jahre an. Bis heute aber ziehen sie Aufmerksamkeit vieler Enthusiasten und Sammler auf sich. Was macht diese Spiele heute noch so attraktiv, dass sie sogar in Online Casinos gespielt werden können? Erfahren Sie mehr in den folgenden Zeilen!

Warum werden Arcade-Spiele eigentlich so genannt?

Tatsächlich ist der Name dieses einst so beliebten Zeitvertreibs mit dem goldenen Zeitalter der Arcade-Spiele verbunden. Dieses fällt mit der als Arcade-Ära bekannten Architekturperiode zusammen. Die Vorläufer der heutigen Einkaufszentren waren Arkaden-Strukturen aus Bögen und Stützsäulen. Diese boten Fußgängern überdachte Straßen zum Spazierengehen und Einkaufen. Neben vielen Einzelhandelsgeschäften erschienen dort auch die ersten Arcade-Maschinen. Sie sollten dem Shopping-Marathon der Besucher eine Portion Abwechslung verleihen.

Was sind Arcade-Spiele?

Vorläufer moderner Arcade-Spiele waren rein mechanische oder elektromechanische Münzautomaten. Sie tauchten lange vor ihrem goldenen Zeitalter in den 70er und 80er Jahren auf. Bereits im 19. Jahrhundert waren sogenannte Geschicklichkeitsspiele eine beliebte Attraktion. Die ersten Flipperautomaten erblickten 1933 das Licht der Welt. Sie wurden sofort als Glücksspiele und unmoralische Aktivitäten gebrandmarkt. In 1947, mit dem Aufkommen von User-Controller-Flippern, kam auch das Element Geschicklichkeit ins Spiel. Entwicklungen im Bereich Elektronik und Computertechnologie führten zum Erscheinen der Arcade-Videospiele, wie wir sie heute kennen. Aber auch in ihrer modernen Version bleiben sie münzbetriebene Maschinen, die mit Spielen programmiert sind.

Der Boom der Elektronik und die ersten Arcade-Videospiele

Wenn man die erforderlichen Leiterplatten, Elektronik und integrierten Schaltkreise sowie einen Videomonitor in ein Gehäuse einbaut, erhält man, was heute landläufig als Arcade-Videospiel bezeichnet wird. Diese Konstruktion wurde vom ersten Videospiel der Geschichte inspiriert – “Spacewar!” aus dem Jahre 1962. So entstand “Galaxy Game”, ein Arcade-Videospiel, das 1971 erstmals an der Stanford University vorgestellt wurde. Die akademische Idee erwuchs sich zum ersten kommerziellen Arcade-Videospiel “Computer Space”. Das Spiel wurde von Nolan Bushnell und Ted Dabney entwickelt. Das heute bei Sammlern beliebte Tischtennisspiel “Pong” folgte. “Pong” wurde ein echter Hit und legte letztlich den Grundstein für eine ganze Industrie.

Das goldene Zeitalter der Arcade-Spiele – so viele Lieblingstitel!

Als Anfang der rasanten Entwicklung von Arcade-Spielen wird das Jahr 1978 gesehen. Damals tauchte Taitos “Space Invaders” auf. Es folgten viele Titel bekannter Namen in der Unterhaltungsspielbranche – Namco, Williams Electronics, Atari, Stern Electronics und Nintendo. Einige der Spiele, wie Namcos “Pac-Man“, wurden so populär, dass sie ganze Bewegungen in der Popkultur hervorbrachten. Und so ging es weiter bis 1982. Danach dämpften viele Faktoren, wie Marktsättigung und moralische Bedenken zu dem süchtig machenden Einfluss von Videospielen das Interesse an Arcade-Videospielen .

Die Besonderheiten von Arcade-Spielen

Typisch für Arcade-Spiele ist die Platzierung elektronischer Hardware und Displays im sogenannten Arcade-Gehäuse. Dazu werden spezifische Controller zur Steuerung des Spiels verwendet. Alle Arcade-Spiele weisen einige weitere gemeinsame Merkmale auf:

  • kurze Spielebenen
  • einfache und intuitive Steuerung
  • schnell zunehmende Schwierigkeit

Arcade-Slots – was haben diese mit Arcade-Spielen gemeinsam?

Das einzige, was Arcade-Slots und Arcade-Videospiele vereint, ist ihre mechanische Konstruktion – der Arcade-Schrank. Bei Arcade-Spielen ist Geschicklichkeit der Schlüssel zum Erfolg. Das Spiel soll einfach Spaß machen. Spielautomaten sind dagegen echte Glücksspiele. Bei ihnen entscheidet nur das Glück über Gewinnen oder Verlieren. So fanden Arcade-Slots ihren Weg nicht in Einkaufspassagen, sondern in klassische Casinos. Historisch gesehen haben Slots, die heute auch in deutsche Online Casinos gespielt werden können, fast nichts mit der Entwicklung von Arcade-Videospielen wie “Pac-Man” zu tun. Ihre mechanischen Vorgänger waren Automaten, die auch einarmige Banditen genannt wurden. Sie hatten drei Walzen mit unterschiedlichen Symbolen – zu Beginn Spielkarten und später Früchte. Mit der Erfindung der Fruchtmaschinen, umging die Glücksspielindustrie einfach das Verbot von einarmigen Banditen. Diese waren lediglich Wending-Maschinen und schütteten Kaugummi anstatt Geld als Gewinne aus.

Was macht Arcade-Spiele auch heute noch attraktiv?

Mitte der neunziger Jahre wurde ein Großteil der Arcade-Spiele auf Heimspielkonsolen übertragen. Es war viel bequemer, das Lieblingsspiel zu Hause, dank sehr erschwinglicher Hardware, zu genießen. Schnell wurde klar, dass Arcade-Spiele immer noch etwas Einzigartiges besitzen. Das ermöglichte es ihnen, ihren Platz in der heutigen Online-Gesellschaft zu finden. Nein, es geht nicht um die ganz eigene Retro-Atmosphäre, die sie ausstrahlen. Vielmehr haben Arcade-Spiele eine spezifische Methode der Spielsteuerung. Die herkömmlichen Heimkonsolen-Controller erlauben so eine Methode einfach nicht. Für die heute beliebten Arcade-Tanzspiele benötigt man ein Tanzpad. Schießspiele brauchen eine Lichtpistole. Das gilt viel mehr noch für moderne Flugsimulatoren oder vollständig geschlossene dynamische Schränke mit Force-Feedback-Steuerung. Rückprojektionsdisplays, Reproduktionen von Auto- oder Flugzeugcockpits, Motorrad- oder pferdeförmige Controller erlauben ein realistisches Erlebnis, das keine Heimkonsole bieten kann.

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