[Test] Bremsenfallen für Pferde – Welche taugen etwas?

Eine Bremsenfalle kann im Pferdestall dabei helfen die lästigen Insekten, die Pferd und Reiter stechen sicher und ohne Gift zu entfernen. Die meisten Bremsen Fallen für Pferde basieren auf dem gleichen Prinzip und sehen sich optisch sehr ähnlich. Trotzdem gibt es erfahrungsgemäß in der Verarbeitungsqualität große Unterschiede zwischen den verschiedenen Bremsenfallen. In unserem Bremsenfallen Test zeigen wir Euch die verschiedenen Arten und erläutern die Vor- und Nachteile einer Bremsenfalle.

Bremsenfallen für Pferde im Test

Wie funktioniert eine Bremsenfalle für Pferde?

Das Prinzip ist eigentlich recht einfach – aber dennoch genial. Die traditionelle Pferdebremse, von der es übrigens mehr als 400 Unterarten gibt, fühlt sich von warmen Körpern angelockt. Dabei sind Pferde mit Ihrem kurzen Fell und einer Körpertemperatur von 37-38° ein ideales Opfer dieser fiesen Blutsauger. Der Stich einer Pferdebremse ist nicht nur sehr unangenehm, sondern kann auch noch schwere Komplikationen nach sich ziehen. Denn die Pferdebremse kann verschiedene Viren übertragen, unter anderem das sehr unangenehme EIA-Virus, aber auch Borreliose kann in Einzelfällen durch Bremsen übertragen werden. Daher kann es wichtig sein, durch eine Bremsenfalle die Anzahl der Bremsen im Stall zu reduzieren.

Eine Bremsenfalle wirkt recht einfach. Durch einen schwarzen Gummiball wird der Körper des Pferdes simuliert. Die Farbe schwarz ist wichtig,  das sich der Ball so optimal durch Sonnenlicht erwärmen kann. Die Bremsen setzen sich nun auf den Ball und versuchen zu stechen. Wegen der dicken Gummierung geht das natürlich nicht. Jetzt kommt der Clou: Bremsen können nur nach oben starten. Dadurch fliegen sie nach oben, direkt in das Fangnetz der Bremsenfalle. Sie kriechen nun immer weiter nach oben und werden in einem Behälter sicher eingeschlossen in dem sie nun verenden. Der Behälter der Bremsenfalle kann einfach abgenommen und entleert werden. Einfaches Prinzip, oder?

Bremsenfallen Test

H-Trap Bremsenfalle im Test

Die Bremsenfalle von H-Trap ist in der klassischen Bauweise mit einem schwarzen Ball und einem darüber angebrachten Fangnetz. Das Fangnetz wurde unten durch einen stabilen Ring stabilisiert und zusätzlich mit Kunststoff geschützt. Das leicht transparenten Netz der Pferdebremsen Falle ist engmaschig und lässt keine Bremsen hindurch. Die angelockten Bremsen werden durch das Netz nach oben in den Auffangbehälter geführt, der sich abnehmen und sauber entleeren lässt. Praktisch finden wir die gebogene Haltestange der H-Trap Bremsenfalle, die einen sicheren Stand auch bei WInd gewährleistet. Die Bremsenfalle lässt sich ganz einfach mittels des integrierten Bodenbohrers verankern und auch wieder an einem anderen Standort verwenden. Insgesamt braucht man etwa 15 Minuten um die Falle aufzustellen und sicher zu verankern.

Die Höhe der Konstruktion beträgt etwa 2,20 Meter, im Boden verankert kommt man noch relativ gut an den Auffangbehälter dran.

Bilder: H-Trap

Kerbl Taon-X Bremsenfalle

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Vom Aufbau her sehr ähnlich ist auch die Bremsenfalle von Kerbl. Auch hier wird ein schwarzer Ball als Lockmittel eingesetzt auf dem sich die Pferdebremsen niederlassen um sich beim Starten oben im Netz zu verfangen. Anders als beim H-Trap werden der Schirm und der Auffangbehälter hier von drei Seilen gehalten. Das macht die gesamte Falle etwas anfälliger für Wind, denn sie schwingt leichter hin und her. Die Verarbeitung ist sehr robust, die Montage dauer ebenfalls nicht länger als etwa 15 Minuten. Mit knappen 20kg Gewicht kann sie auch noch recht einfach von einem Aufstellungsort zum nächsten getragen werden. Die Höhe beträgt, wie bei der Taon-X etwa 2,20 Meter. Mit einer seperat erhältlichen Wandhalterung lässt sich die Kerbl Taon-X auch fest montieren.

Bilder: Kerbl

 

Bremsenfalle selber bauen – Macht das Sinn?

Wir haben vor etwa zwei Jahren versucht eine Bremsenfalle selber zu bauen. Von der Idee her sollte es der gleiche Aufbau wie bei den kommerziellen Fallen sein, nur halt selbstgebaut. Als Lockball haben wir zuerst einen schwarzen Medizinball benutzt, der uns allerdings zu schwer war. Nächster Versuch war ein aufblasbarer Strandball, mit schwarzer Farbe besprüht. Anstatt des Fangnetzes haben wir eine Konstruktion aus einem Hula-Hoop-Reifen und einem Insektenschutznetz (mit Angelsehne verbunden) gebastelt, die Falle oben haben wir aus einer alten Plastikdose mit Deckel und einem Einfüllstutzen von einem Benzinkanister gebaut. An Metarialkosten hatten wir, wegen einiger Fehlversuche, knappe 80€, funktioniert hat die ganze Konstruktion leider nur ein paar Tage. Ich würde daher eine Bremsenfalle für Pferde nicht noch einmal selber bauen. Wer aber geschickter ist als ich, kann es gerne versuchen 😉

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