iUSBport von Hyperdrive im Test (Drucker, Festplatte, USB-Stick und Kartenleser an iPhone, iPad und Android)

Wer ein iPhone, iPad oder ein anderes iOS Gerät sein Eigen nennt, kennt das Problem der „Abschottung“ des Betriebssystems wahrscheinlich sehr gut. Schnell unterwegs (oder auch zu Hause) mal einen USB Stick anschliessen, eine Speicherkarte aus einer Kamera überspielen oder etwas drucken ist gar nicht oder nur sehr umständlich möglich. Der Hersteller HyperDrive brachte im letzten Jahr den CloudFTP genannten kabellosen Adapter für iOS und Android Geräte auf den Markt. In diesem Jahr gibt es nun den Nachfolger, diesmal iUSBport 2, der weiter verbessert worden ist.

iUSBport im Test cloudFTP

Wie funktioniert iUSBport2?

iUSBport baut, wie schon der Vorgänger CloudFTP, ein eigenes WLAN auf, oder integriert sich in ein bereits bestehendes WLAN mit einem Infrastruktur-Modus. Über einen der beiden USB-Ports oder den integrierten Kartenleser kann man nun USB-Sticks, eine USB-Festplatte, einen Drucker oder eine micro-SD Karte einstecken und mit den im Netzwerk verfügbaren Geräten teilen. Auf dem iUSBport laufen verschiedenen Fileserver (DLNA, FTP, Samba und WebDAV), mit denen die Dateien über iPhone, iPad und Co. abgerufen werden können. Das Gerät ist mit vielen populären Apps wie Goodreader, ACEPlayer, iFiles, Goodplayer etc. kompatibel und erlaubt auch das Streaming von Dateien (Media Player Funktion).

Durch einen integrierten Akku, kann der iUSBport 2 auch mobil genutzt werden um Dateien mit bis zu 8 Geräten austauschen zu können. Ein integriertes Display zeigt dabei die IP auf der der Fileserver läuft einfach an. Die Einrichtung, Installation und der Betrieb funktionieren einfach und schnell.

Der integrierte 3.300 mAh Akku reicht rund 8 Stunden und lässt sich per micro USB Kabel schnell wieder aufladen. Der Vorgänger setzte hier noch auf ein eigenes Stromkabel-Konzept. Beide USB-Anschlüsse werden mit je 5W versorgt, was durchaus ausreicht um eine 2,5 Zoll Festplatte oder zwei USB-Sticks mit STrom zu versorgen. Auch Aufladen des SMartphones funktioniert problemlos, aber etwas langsam. Das geht natürlich massiv auf die Laufzeit, denn schliesst man eine Festplatte an, kann sich die Akkulaufzeit durchaus halbieren. Bei den Formaten ist der iUSBport 2 nicht sehr wählerisch, er kommt mit FAT32, NTFS, HFS, HFS+, exFAT und EXT 2 und 3 klar. Der integrierte Kartenleser kommt mit Karten bis zu 128GB SDHC Karten klar.

Natürlich darf man über WLAN keine USB3 Geschwindigkeiten erwarten, 4,5 MB/s sinb aber schon ein sehr ordentlicher Wert.

Insgesamt ist der Test des iUSBport 2 durchaus positiv verlaufen. Die Akkulaufzeit ist super, Einrichtung und Betrieb einfach und einige Funktionen gegenüber des Vorgängers deutlich verbessert.

Alternativen zum iUSBport 2:

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3 Antworten

  1. Ralf sagt:

    Aber ist das nicht schlimm? Da muss man sich zusätzlich zum teuren iPad noch extra Zusatzgeräte kaufen, damit man überhaupt mal ne Maus, ne Tastatur, einen USB-Stick oder Drucker anschließen kann. Deshalb würde ich mir niemals apple-Geräte kaufen. Sind in meinen Augen eh nur überteuerte und schlecht nutzbarer Schrott.

  2. Markus sagt:

    Das ist mal wirklich eine super Idee, werde ich mir direkt holen. Danke, das du mich drauf aufmerksam gemacht hast 😀

  3. Gerdi sagt:

    Ein wirklich nützliches Gerät, kannte ich noch gar nicht! Die Abschottung war echt ein Problem!!

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