Handyakkus und Laptopakkus richtig lagern

Über die Benutzung und Lagerung von Handyakkus und Laptopakkus gibt es viele Geschichten und Mythen. Doch was taugen Tipps wie zum Beispiel der, dass man Akkus am besten im Kühlschrank lagert, wirklich? Ich versuche in diesem Artikel mit ein paar dieser Mythen aufzuräumen und sage Euch, was wirklich hilft die Lebensdauer Eures Akkus zu verlängern.

Akkus und finden sich nahezu in jedem Haushalt weltweit. Ob im Handy, dem Laptop, dem Telefon oder auch in MP3-Playern und anderen Geräten, oftmals halten Akkus nicht sonderlich lange. Gut ist dann natürlich wenn man einen Akku wechseln kann. Leider ist das nicht bei jedem Gerät und jedem Hersteller einfach möglich. Ein negativ Beispiel ist hier zum Beispiel Apple mit seinen iPhones und iPods. Hier lassen sich die Akkus nur von Fachleuten und mit viel Aufwand wechseln.

Handyakku Laptopakku

photo credit: Matthias Rhomberg via photopin cc

Doch, wie es es mit Akkus von Laptops und Handys die man wechseln oder entnehmen kann? Wie lagert man solche Akkus am besten? Und gibt es vielleicht Möglichkeiten die Lebensdauer des Akkus effektiv zu verlängern?

Memory-Effekt bei Akkus

Vom so genannten Memory-Effekt hat wohl jeder schon mal etwas gehört. Dieser tritt bevorzugt bei Nickel-Cadmium-Akkus auf und soll laut einiger Aussagen im Net dafür sorgen, dass, wenn man seinen Akku beispielsweise mit 35% Restenergie auflädt, der Akku sich diesen Wert merkt und fortan  nur noch bis 35% leeren lässt.  Dies trifft auf sehr alte Nickel-Cadmium Akkus zwar zu, heutzutage werden diese aber kaum noch eingesetzt. Eine gute Alternative sind da moderne Nickel.Metall-Hybrid-Zellen (NiMH) die in den meisten Batterie oder Akku betriebenen Geräten von heute genutzt werden. Daz zählen natürlich auch Handy-Akkus oder Laptop-Akkus.
Allerdings haben auch NiMH-Akkus Ihre Schwächen:

  • Überhitzung kann zu Schäden führen
  • Überladung ebenso
  • Tiefentladung kann den Akku unbrauchbar machen

Daher sollte man moderne NiMH-Akkus am Besten mit einem neuen Ladegerät aufladen, dass den Strom intelligent lädt. DIese kosten zwar meist etwas mehr, verlängern aber auch die Lebensdauer von Akkus deutlich.

Weitere Akku-Arten

Neben den NimH Akkus gibt es noch aktuellere Technologien. Dazu zählen zum Beispiel die so genannten Lithium-Ionen oder Lithium-Polymer Akkus. Diese sind auch in vielen Handys verbaut und leiden nicht unter dem Memory-Effekt.

Wie behandelt man Akkus am besten um die Lebensdauer zu verlängern?

Wenig bekannt ist bisher, dass Akkus gerne kühl gelagert werden möchten. Nutzt man seinen Laptop-Akku zum Beispiel für längere Zeit nicht, sollte man ihn in einer Plastik-Box verpacken und bei etwa 13-18 Grad Celsius lagern. Ideal hierfür ist ein Keller. Oftmals wird auch der Tipp gegeben, Akkus im Kühlschrank zu lagern. Dies bringt allerdings kaum mehr als der kühle Keller und birgt darüber hinaus noch das Risiko dass sich bildendes Kodenswasser einen Kurzschluss verursacht. Also Akkus lieber im Keller statt im Kühlschrank lagern.

Kühle verlängert die Lebensdauer des Akkus, Hitze bewirkt das Gegenteil. Nutzt man seinen Laptop vornehmlich zu Hause ist es ratsam den Akku abzunehmen und kühl zu lagern. Im Netzbetrieb entwickeln sich Temperaturen von bis zu 50°C die die Lebensdauer eines Laptop-Akkus deutlich verringern können.

Auch kann es sinnvoll sein, die Akkus von Zeit zu Zeit zu entladen und wieder voll aufzuladen. Dies macht man aber am besten mit einem speziellen Ladegerät mit intelligenter Ladefunktion. Teils gibt es solche Ladegeräte auch für Laptop- oder Handyakkus.

 

Wer also diese paar Tipps zu Akkus beachtet, kann die Lebensdauer deutlich verlängern. Und das lohnt sich auch finanziell. 😉

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